Kampfkunstpsychologie

 

edson2Kampf bedeutet Auseinandersetzung; und zwar nicht nur mit einem Gegner, sondern mit dem eigenen Leben und den äußeren Rahmenbedingungen, die das eigene Leben prägen und oft genug behindern.

In der Kampfkunst geht es darum, den eigenen Geist zu befreien, d.h. sich nicht den vorherrschenden Normen unhinterfragt zu unterwerfen und sich davon abhängig zu machen. Es geht also nicht nur um Techniken und Bewegungsformen, sondern um die ganzheitliche Persönlichkeitsschulung.

Menschen bringen ihre Grundlagen und ihre Vergangenheit mit, wenn sie mit der Kampfkunst anfangen; oft hindern ihre Gewohnheiten sie daran, gute Grundlagen in der Kampfkunst zu erwerben. Daher ist es notwendig, zunächst alte Strukturen und Denkgewohnheiten, wie z. B. Ängste, aufzubrechen und sich davon zu befreien.

In der Kampfkunstpsychologie geht es um den Erwerb von Grundgedanken und -gefühlen, die einem erlauben, an den eigenen Gewohnheiten und Denkstrukturen zu arbeiten.

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