Der Kampfkunstweg und die Herausforderungen des Lebens

Wie die Geschichte der traditionellen Kampfkunst uns schon seit tausenden Jahren zeigt, ist diese ein Weg des Überlebens. Die Kampfkünstler*innen haben sich nicht nur auf den Selbstverteidigungskampf vorbereitet, sondern auf das Überleben allgemein. Im Vergleich dazu wird die Kampfkunst heute von den meisten Menschen als Freizeitbeschäftigung, Spiel und Spaß und Bewegungsausgleich zur täglichen Arbeit verstanden.

Eine elementare Fähigkeit der Kampfkunst ist dabei, Schmerzen, Krankheiten und anderen körperlichen und geistigen Schwierigkeiten mit Qi-Arbeit zu begegnen und diese zu lindern oder sogar gänzlich zu beseitigen. Gleichzeitig kann die Qi-Arbeit das Auftreten von körperlichen und/oder geistigen Problemen bereits im Vorfeld verringern oder sogar verhindern. Als ein konkretes Beispiel der Qi-Arbeit sei der transformierende Umgang mit der eigenen Angst genannt. Angst ist häufig Auslöser anderer, auch schwerer Krankheiten. Qi-Arbeit heißt nicht, sich im Training körperlich auszupowern, ständig auf Muskeln und Kraft zu trainieren. Es ist eine feine, nach innen gerichtete Arbeit. Das vegetative Nervensystem soll transformierend angeregt werden. 

Wir werden im täglichen Leben ständig herausgefordert, privat und beruflich. Das gibt uns nicht mehr die Möglichkeit, zu uns selbst nach innen zu gehen und innere Ruhe zu finden. Das führt häufig zur allgemeinen Überforderung (Stress, Nervosität, unerklärliche Störungen) . All das hat Auswirkungen auf unsere gesundheitliche Verfassung, vielleicht nicht im gleichen Moment, aber sicherlich langfristig. Darum müssen wir lernen, mit uns selbst und unserem Körper einen bewussteren Umgang zu finden. Der Geist befindet sich im Körper. Suche den Geist nicht außerhalb des Körpers. Es ist vergeudete Zeit. Die Zeit, die du in dich und das Erlernen der Qi-Arbeit investierst wird dir auch Stärke und Energie geben, wenn es die Situation für dich erfordert. 

Zu oben genanntem biete ich eine einmalige kostenlose persönliche Beratung an.

Mit freundlichen Grüßen

Shifu