Die Biologie der Selbstverteidigung

Die Kampfkunstpsychologie hat zu Zeiten der Corona-Krise einen besonderen Stellenwert erhalten. Dies war vorher nicht der Fall. Der Kampfkunstweg, also das Training gegen einen imaginären Gegner, ist im Jahre 2020 -und war es auch in den Zeiten davor nicht- nicht das Treten und Schlagen in die Luft oder das Kämpfen gegen einen leibhaftigen Gegner. Dies ist nur die weit verbreitete Vorstellung von Kampfkunst, eine Vorstellung von Unwissenden. Aber warum bietet die Kampfkunst und die damit verbundene Kampfkunstpsychologie heute eine Orientierung für viele Menschen?

Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich kein Mediziner, Psychologe oder Wissenschaftler bin. Ich bin „nur“ ein gewöhnlicher Kampfkunstmeister mit umfassenden Erfahrungen auf dem Gebiet der biologischen Stressbewältigung. Diese habe ich mir unter anderem in vielen Jahren und in einer Vielzahl von Wettkämpfen und Auseinandersetzungen erworben. Zudem habe ich mich intensiv mit dem vegetativen Nervensystem (VNS) im Rahmen meiner Abschlussarbeit zum Erhalt des Diploms für Qi-Gong in der traditionellen Chinesischen Medizin auseinandergesetzt.

Die Aufgabe des VNS ist es, die Umweltreize wahrzunehmen, zu interpretieren und eine angemessene Verhaltensreaktion zu organisieren. Wenn das Nervensystem in seiner Umgebung eine Bedrohung wahrnimmt, alarmiert es die Zellgemeinschaft, um sie vor der Gefahr zu warnen. Das Gehirn reagiert auf die wahrgenommene Bedrohung, indem es Signale an die Adrenalindrüsen sendet, das diese veranlasst, die Kampf- Flucht- oder Totstellen-Reaktion des Körpers zu koordinieren. Und so werden die Stresshormone frei gesetzt. 

Das momentane und grundsätzliche Problem ist, dass du gegen einen unsichtbaren Feind wie z.B. den derzeitigen Corona-Virus nicht kämpfen, vor ihm weglaufen oder dich tot stellen kannst. Weitermachen wie bisher und ignorieren scheint eine Form des möglichen Umgangs mit solchen Situationen zu sein. Aber wie verarbeitest du all die bewussten und unbewussten negativen Energien, die in deinem Organismus durch solche Problemlagen freigesetzt worden sind. Es ist nicht die Frage von Angst oder keine Angst! Es ist die Frage, wie wird das Unterbewusstsein berührt und dementsprechend programmiert? Welche Beeinflussung wird später meine Handlungen beeinträchtigen? All diese Berührungen müssen auf jeden Fall verarbeitet und transformiert werden. Unverarbeitete Emotionen machen krank oder können dich sogar umbringen. Diese Emotionen sind unsichtbare destruktive Energien. Dafür ist die Kampfkunstpsychologie eine sehr angebrachte und direkte Methode, sich den Herausforderungen zu stellen. Mit Härte und Gewalt lässt sich das VNS nicht positiv beeinflussen oder die negativen Energien transformieren. Dies lässt sich nur über den Sensibiltätsnerv reflektorisch beeinflussen. 

Um das zu erlernen, biete ich eine umfassende Ausbildung an. Diese Ausbildung durch mich beinhaltet die Bewusstseinsbildung hin zum Unterbewusstsein durch die selbstregulativen Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin. Interessierte können sich ab sofort telefonisch melden bei Birgit Bannister unter den Telefonnummern 0208-38552645 oder 0177-2762478.

Shifu Edson Vlijt