Die Feinregulation und Koordination der Bewegung

Es ist mir als Kampfkunstmeister ein Bedürfnis, für Menschen, welche sich beim Erlernen und Praktizieren des Taijiquan und Qigong um die wesentlichen Inhalte bemühen wollen, die folgenden Gedanken zusammenzufassen. Dabei ist es gleich, welcher Stil, welche Form geübt wird, es ist immer das gleiche Prinzip, welches zu berücksichtigen ist. 

Zwischen willkürlicher und unwillkürlicher Motorik und der Sensibilität bestehen enge Beziehungen. So gibt es zwischen Großhirn und Kleinhirn Regelkreise, damit Bewegungen abgestimmt und zeitlich koordiniert werden können. 

Das vegetative Nervensystem lässt sich nur reflektorisch beeinflussen und das muss praktiziert werden.
Unwissende versuchen über die willkürliche Motorik das vegetative Nervensystem zu beeinflussen – das bleibt natürlich erfolglos. 

Um das vegetative Nerven- bzw. das unwillkürliche Nervensystem zu beeinflussen, helfen Taijiquan und Qigong-Bewegungen. Mit gezielten Übungen entstehen Reize, die die nötigen Prozesse in Gang setzen. Es muss so trainiert werden, dass die einzelnen Muskeln und Körperteile inein- andergreifen können – so, wie das bei natürlicher Bewegung der Fall ist und dem Prinzip des Muskelsystems entspricht. 

Kurz zusammengefasst:
Die Übenden brauchen auf dem Übungsweg die begleitende Professionalität eines Meisters oder einer Meisterin. Nur der Wille – ohne das Wissen, wie geübt werden muss – bleibt die Übung ohne Wirkung und ein Misserfolg ist vorprogrammiert. 

Zur Kenntnisnahme:
Wenn nur die willkürliche Motorik trainiert wird, kann sich das volle Energiepotential nicht entfalten. In einer erfolgreichen Energiearbeit sehe ich einen großen Gewinn des mentalen Lebens. 

Alle Interessierten erhalten bis Ende Oktober 2022 eine kostenlose Erstberatung. Eine Terminabsprache kann unter der Telefonnummer 0178-6985215 erfolgen.

Meister Edson Vlijt